Meine verrückten Maschinen

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Biljana Milkov, Berlin | Belgrad

jeweils ab 1 Stunde vor Beginn der Festival-Vorstellungen | Meisterbude | Eintritt frei 

Die gebürtige serbin Biljana Milkov entwickelt mit „Meine verrückten Maschinen“ zwei interaktive Video-Installationen, die sich mit dem „Anderen“ beschäftigen. Ihre Arbeiten gehen davon aus, das Sprache nicht nur die Realität beschreibt sondern sie auch bildet. Doch wie verändert sich die Realität, wenn man sich in einer fremden Sprache bewegt? Als erfahrene Migrantin sieht Milkov die Unzulänglichkeit von Immigrations- und Integrationstheorien. Die Menschen lassen sich nicht in Fremde und Heimische teilen, sondern jeder “Andere” ist für uns ein Fremder, der “Andere” ist immer eine Mischung aus Bedrohung, Geheimnis und großer Freude. Was aus der Begegnung wird hängt immer von uns alleine ab.

„Meine verrückten Maschinen“ übernehmen die Rolle des Anderen. Sobald der Zuschauer sich entscheidet näher zu kommen und den angebotenen Platz anzunehmen, verändert er, auch wenn unfeiwillig, das Video, das Kunstwerk. Der Zuschauer rutscht unfreiwillig in eine Beziehung. Und Beziehungen sind, wie wir wissen, nicht immer einfach. Sie sind meistens sehr kompliziert und komplex, wie in einer Soap Opera, voll von Trennungen, Küssen, Hass, Liebe und Wiederbegegnungen.