Fotos: Andrzej Król / OTHER PEOPLE PICTURES
LESUNG
SA 07.03.2026, 18 Uhr, Kampnagel (k4)
Im Berliner Exil erhält der Journalist Can Dündar einen Brief des Mannes, der ihn im Auftrag des türkischen Geheimdienstes töten sollte, weil er zuviel wusste über geheime Rüstungsgeschäfte. Seit neun Jahren lebt der türkische Journalist und Autor Can Dündar im Berliner Exil. Von dort aus betreibt er ein Erdogan-kritisches Webradio, schreibt Artikel für deutsche und internationale Zeitungen, dreht Dokumentarfilme und veröffentlicht Bücher, in denen er wieder und wieder auf die Missstände in seiner Heimat hinweist. Für sein Engagement zahlt Dündar einen hohen Preis. In der Türkei gilt er als Staatsfeind, auch in Berlin wird er bedroht. Und ob er jemals wieder in seine Heimat reisen kann, ist ungewiss. Dennoch macht er weiter. Beim KRASS Festival präsentiert er sein jüngstes Buch: »Ich traf meinen Mörder«.
